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Image by Annie Spratt

Schwerpunkte

Ich begleite Erwachsene, Jugendliche, Kinder und Paare bei unterschiedlichen psychischen Belastungen, Krisen und Erkrankungen. In meiner Arbeit ist mir wichtig, gemeinsam zu verstehen, wie Beschwerden entstanden sind, wodurch sie aufrechterhalten werden und welche konkreten Schritte zu Entlastung, Stabilisierung und Veränderung führen können.

Als Verhaltenstherapeutin arbeite ich zielorientiert, transparent und alltagsnah. Neben dem Verstehen innerer Muster geht es auch darum, neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln, schwierige Gefühle besser zu regulieren und wieder mehr Handlungsspielraum im eigenen Leben zu gewinnen.

Angst, Panik und Vermeidung

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Behandlung von Angststörungen, Panikattacken, sozialer Angst, Agoraphobie und spezifischen Phobien. Angst kann den Alltag stark einschränken und dazu führen, dass Situationen zunehmend vermieden werden.

In der Verhaltenstherapie arbeiten wir daran, Angst besser zu verstehen, körperliche Symptome einzuordnen und Vermeidungsverhalten schrittweise abzubauen. Besonders wirksam sind dabei Expositionsverfahren, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit auch begleite. 
 

Depression, Erschöpfung und Burnout

Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit, innere Leere, Überforderung oder chronischer Stress können das Leben stark belasten. In der Therapie geht es darum, aus belastenden Kreisläufen auszusteigen, wieder Zugang zu eigenen Bedürfnissen zu finden und neue Strategien im Umgang mit Druck, Selbstkritik und Erschöpfung zu entwickeln.

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen

Zwangsgedanken oder wiederkehrende Kontroll-, Wasch- oder Ordnungsrituale können sehr belastend sein und viel Zeit und Energie binden. Verhaltenstherapie bietet hier wirksame Methoden, um Zwänge besser zu verstehen, den Umgang mit belastenden Gedanken zu verändern und schrittweise wieder mehr Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen.

Sucht und problematischer Konsum, Rückfallprävention (nach stationärem Aufenthalt beispielsweise)

Durch meine berufliche Erfahrung im Suchtbereich begleite ich Menschen auch bei substanzgebundenen und nicht substanzgebundenen Süchten, etwa Alkohol, Drogen, Medikamenten, Onlineverhalten, Kaufen oder anderen problematischen Verhaltensmustern. Dabei geht es nicht nur um Abstinenz oder Konsumreduktion, sondern auch um den Umgang mit Suchtdruck, Scham, Rückfällen, belastenden Gefühlen und zwischenmenschlichen Schwierigkeiten.

Trauma, belastende Erfahrungen und Krisen

Belastende oder traumatische Erfahrungen können sich auf Gefühle, Körper, Beziehungen und das Selbstbild auswirken. In der Therapie stehen zunächst Stabilisierung, Sicherheit und ein achtsamer Umgang mit den eigenen Grenzen im Vordergrund. Gemeinsam wird erarbeitet, was im aktuellen Leben hilfreich ist, um wieder mehr innere Stabilität und Orientierung zu finden.

Selbstwert, Beziehungen und persönliche Entwicklung

Viele Menschen kommen in Therapie, weil sie immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster geraten, Schwierigkeiten haben, Grenzen zu setzen, sich selbst stark kritisieren oder sich in wichtigen Lebensbereichen blockiert fühlen. Psychotherapie kann dabei unterstützen, eigene Muster besser zu verstehen, Selbstwert aufzubauen und neue Möglichkeiten im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.

Psychosomatische Beschwerden

Seelische Belastungen können sich auch körperlich zeigen – etwa durch Schmerzen, Anspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung oder andere Beschwerden, für die keine ausreichende körperliche Erklärung gefunden wird. In der Therapie kann es darum gehen, Zusammenhänge zwischen Körper, Stress, Gefühlen und Lebenssituation besser zu verstehen und neue Wege der Entlastung zu finden.

Lebensveränderungen, Trauer und Neubeginn

Trennung, Verlust, berufliche Veränderungen, Krankheit, Elternschaft oder andere Umbrüche können das bisherige Gleichgewicht erschüttern. Ich begleite Menschen in solchen Phasen dabei, Gefühle einzuordnen, Entscheidungen zu treffen, Ressourcen zu stärken und neue Perspektiven zu entwickeln.

Kultursensible Psychotherapie

Durch meine Ausbildung als Kultur- und Sozialanthropologin sowie durch meine  psychosoziale Berufserfahrung ist mir ein kultursensibler Blick besonders wichtig. Unterschiedliche kulturelle Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit, Familie, Rollenbildern, Religion, Migration oder Zugehörigkeit können in der Therapie Raum bekommen und gemeinsam reflektiert werden. Dazu zählen auch LGBTQIA+-Themen, Coming-out sowie Transitionsprozessen.

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